Persönliche Smarthome Beratung

Checkliste für Ihr Smart Home

09.03.2015

Welche Funktionen möchten Sie in Ihrem Smart Home realisieren? Eine intelligente Jalousie-Steuerung, welche sich nach dem Sonnenstand richtet und Ihr Haus vor Überhitzung schützt, oder ein Alarmsystem bei dem Ihr Haus auf sich selbst aufpasst, auch wenn Sie einmal nicht zu Hause sind?

Unsere Smart Home Checkliste gibt Ihnen einen Überblick über die Möglichkeiten in Ihrem Smart Home.

Checkliste Smart Home.pdf (162.7 KB)

 

Smart Home Hacking

30.04.2015

Schutz gegen unerlaubte Zugriffe von außen

Ist mein intelligent vernetztes Haus ausreichend gegen unberechtigten Zugriff von außen geschützt?
Welche Vorkehrung kann ich treffen um das Risiko fremder Zugriffe zu reduzieren?

Als Spezialist für Smart Homes (intelligent vernetzte Gebäude) beschäftigen wir uns täglich mit der Zugriffs-Sicherheit unserer Systeme. Mit dem richtigen Know How machen wir es Hackern besonders schwer.

Der Komfort, über das Smartphone von unterwegs aus Licht, Jalousien oder die Heizung zu steuern, kann, wenn bestimmte Vorsichtsmaßnahmen nicht eingehalten werden, gleichzeitig ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Anhand der Übertragungsart können Hausautomationssysteme in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt werden. Sie arbeiten entweder per Funk oder per Kabel. Hausautomationssysteme, die per Funkt arbeiten, sind für externe Angereifer leichter zu erreichen. Dies liegt unter anderem daran, dass für diese Systeme kein einheitlicher Funkstandard existiert und die Reichweite durch Funk zusätzlich erhöht wird.

Bei Mangelhafter Planung und Installation kann sich das Risiko von Sicherheitslücken erhöhen. Bei einem KNX-Gebäudebussystem beispielsweise besteht die Möglichkeit, dass Signale vom Signalgeber (Sensor) zum Signalempfänger (Aktor) von jeder Komponente der Haustechnik aus – egal ob Bewegungsmelder, Steckdose oder Lichtschalter – abgefangen werden können. Aus diesem Grund sollten Buskabel nicht offen im Außenbereich und Garten liegen bzw. dort nicht frei zugänglich sein. Ein zu niedrig angebrachter Außen-Bewegungsmelder kann hier eine Sicherheitslücke und Eintrittskarte für potenzielle Hacker sein. Dasselbe gilt für alle Außensensoren, wie zum Beispiel Temperatur- und Windsensoren bzw. die Wetterstation an der Außenwand oder dem Dach.

Der wohl häufigste Fehler den unerfahrene Planer und Installateure machen ist die Beibehaltung von Standard-Kennwörtern. Jeder Hacker hofft auf die Unvorsichtigkeit der ausführenden Unternehmen und Besitzer. Zugangscodes wie admin, admin oder admin, passwort haben wir des Öfteren bei fremd errichteten Systemen entdeckt. Während der Inbetriebnahme ist diese Vorgehensweise auch durchaus eine Erleichterung, aber spätestens wenn die Abnahme und der Einzug der Smart Home Besitzer gekommen ist, sollten diese Zugangsdaten geändert werden!

Bisher hat das Landeskriminalamt laut eigener Angabe (Stand: November 2014) keine Einbrüche dieser Art auf intelligent vernetzte Gebäude verzeichnen können.
Um diese Entwicklung beizubehalten hier noch eine Zusammenfassung wie Sie Ihr Smart Home sicherer machen können:
-) Änderung von Standard-Passwörtern und Standard-Ports von z.B. GIRA Homeserver oder Loxone Miniserver.
-) Aktivierung des WLAN-Passworts und Verschlüsselung im Sicherheitsmodus WPA2
-) Fernzugriff über VPN (virtuelles privates Netzwerk).
Das Prinzip des VPN: Über eine verschlüsselte Verbindung, Tunnel genannt, schickt der Internetnutzer seine Anfrage an den Server des VPN-Providers. Dieser leitet die Anfrage an das Ziel im Internet weiter, verpasst dem Nutzer dabei aber eine neue, anonyme IP-Adresse. Der große Vorteil: Alles, was von meinem Rechner oder Smartphone abgesendet wird, steckt in diesem sicheren Tunnel und ist von außen nicht einsehbar – Passwörter oder die Adresse des Modems bzw. Routers zu Hause zum Beispiel.
-) Schwer zugängliche Positionierung von Außensensoren wie Bewegungsmeldern und Wetterstationen bzw. Temperatur- und Windsensoren.

Für weitere Fragen oder Informationen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

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